Integriertes Klimaschutzkonzept für den Landkreis Limburg-Weilburg

Der Landkreis Limburg-Weilburg engagiert sich bereits seit 10 Jahren für den Klimaschutz. Seit 2016 ist das Klimaschutzmanagement mit Fördermitteln aus der nationalen Klimaschutzinitiative in der Verwaltung auch als eigene Stelle verankert. Ziel ist es, die Maßnahmen, die 2014 im Integrierten Klimaschutzkonzept des Landkreises festgelegt wurden, umzusetzen. Der Klimaschutz soll neben der Verwaltung auch in die Bereiche Bildung, Wohnen und Leben, Unternehmen, erneuerbare Energien und Mobilität einfließen.

Förderkennzeichen

Klimaschutzmanagement im Landkreis Limburg-Weilburg

Die erste Klimaschutzmanagerin des Landkreises Limburg-Weilburg heißt Verena Nijssen. Sie kümmert sich seit 2016 vor allem um die Themen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und um die Sensibilisierung der Bevölkerung. Kurz gesagt, um den Klimaschutz und die Verwirklichung des vom Kreistag verabschiedeten Integrierten Klimaschutzkonzeptes. Langfristiges Ziel des Landkreises Limburg-Weilburg ist es, die Potentiale für den Klimaschutz auszuschöpfen. Konkret soll der Energieverbrauch bis 2030 im Vergleich zu 2011 um 13% gesenkt und die CO2-Emissionen im gleichen Zeitraum um 26% reduziert werden. Das ist allerdings nur zu schaffen, wenn die Energie zu 26% aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird. Nimmt man den Bereich Mobilität raus, sollte der Anteil der erneuerbaren Energien sogar die 55% - Marke erreichen.

Klimaschutzmanagerin

Verena Nijssen

Telefon: 0 64 31 29 68 28
E-Mail: klimaschutz(at)limburg-weilburg.de

Klimaschutz im Landkreis hat ein Gesicht:
Verena Nijssen setzt sich für das Klima ein

Sie fungiert als Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung, Industrie und Handwerk, sowie der Bevölkerung und hat den Auftrag, die getroffenen Vereinbarungen zum Klimaschutz auf regionaler Ebene umzusetzen.
Wichtig hierbei ist, zu begeistern, Mitwirkung anzuregen und zu koordinieren. „Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe und deshalb gehe ich auch gezielt auf die Menschen zu“, berichtet Verena Nijssen.

Grundlage für ihre Arbeit ist das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK), welches unter Beteiligung von Fachleuten aus Verwaltung und Wirtschaft, sowie einer breiten Öffentlichkeit erarbeitet wurde. Das IKSK umfasst sechs Handlungsfelder: Verwaltung, Bildung, Wohnen und Leben, Unternehmen, Erneuerbare Energien und Mobilität. Zu jedem Handlungsfeld wurden konkrete Maßnahmen erarbeitet, die zum Teil in den vergangenen Jahren in die Praxis umgesetzt wurden und für die kommenden Jahre in Planung sind.

  • Bildungsprojekte an Schulen
  • Energieberatung ausweiten
  • Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und der Bürgerschaft
  • Förderung des Radverkehrs
  • Und vieles mehr. Insgesamt sind es 26 Maßnahmen.

Das geht nur, wenn alle es gemeinsam anpacken. Daher ist die Vernetzung und Kooperation mit vielen unterschiedlichen Akteuren ein Schlüssel für den erfolgreichen Klimaschutz im Kreis Limburg-Weilburg. Genau dort setzt die Klimaschutzmanagerin an. Aktivitäten und Erfolge begleitet sie mit Öffentlichkeitsarbeit, um Nachahmer zu motivieren, mitzumachen. Darüber hinaus kümmert sie sich um die CO2-Bilanz des Landkreis Limburg-Weilburg, um die Entwicklung sichtbar zu machen.

Klimaschutz ist als Wirtschaftsmotor zu verstehen und steigert die regionale Wertschöpfung. „Jeder Euro, den wir für Energie aus der Region ausgeben, bleibt auch in der Region.“, so die Klimaschutzmanagerin. Die Energiewende schafft Arbeitsplätze und gibt sowohl Unternehmen, wie auch Bürgern die Möglichkeit vor Ort zu investieren und zu profitieren.

In den vergangenen Jahren wurde schon viel für den Klimaschutz in unserem Landkreis getan. Unter anderem im Bereich Bildung setzt die Klimaschutzmanagerin immer wieder verschiedene Projekte um, mit denen Sie bereits im Kindergarten- und Schulalter ein Umdenken erzielt. Auch wurde zu den Maßnahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Bereich der Klimafolgenanpassung als komplett neuer Punkt zugefügt. Er befasst sich mit Problemen wie Starkregen, Stürmen, extremer Hitze und Niederschlagsänderungen.

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