Digitalministerin Prof. Dr. Sinemus und Kultusminister Prof. Dr. Lorz schalten erste Schule mit Glasfaseranschluss in Limburg-Weilburg frei - Bis Ende des Jahres alle Schulen am schnellen Netz


Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz, Landrat a.D. Manfred Michel, Landrat Michael Köberle, Landkreis-Breitbandkoordinator Martin Rudersdorf, Digital-Ministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, Manfred Henning (Regionalleiter Hessen und Rheinland-Pfalz atene KOM GmbH), Telekom-Niederlassungsleiter Frank Bothe und Adolf-Reichwein-Schulleiter Ralf Abel (von links) freuten sich über den Startschuss zur Glasfaseranbindung der Schulen im Landkreis Limburg-Weilburg.

Limburg. Die Hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und der Hessische
Kultusminister, Prof. Dr. Alexander Lorz, haben am Montag die erste Schule in Limburg
Weilburg mit einem Glasfaseranschluss freigeschaltet. Gemeinsam mit Landrat Michael
Köberle drückten sie den Startknopf in der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg. Schnelles
Internet ist somit künftig möglich. „Ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist heutzutage nicht
nur für Wirtschaftsunternehmen eine unverzichtbare Voraussetzung, sondern spielt auch
für zukunftsfähige Bildungsangebote eine entscheidende Rolle. Mein Ziel ist es, dass alle
Schulen in Hessen mit einem schnellen Breitbandanschluss versorgt werden – deshalb
unterstützen wir als Land die für den Ausbau zuständigen Städte und Kreise mit
Zuschüssen für genau diesen Zweck“, sagte Sinemus.
 
Hessens Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz betonte die Wichtigkeit der Maßnahme:
„Unser Ziel ist es, Schulen in die Lage zu versetzen, alle Schülerinnen und Schüler unter
Anleitung ihrer Lehrkräfte an digitale Medien heranzuführen, ihnen die Chancen und
Perspektiven neuer Technologien zu eröffnen und letztlich auf ein Leben und Arbeiten in
der digitalisierten Welt vorzubereiten.“
 
Die Anbindung der Adolf-Reichwein-Schule erfolgt im Rahmen der zweiten Ausbaustufe
des Landkreises Limburg-Weilburg, den der Bund und das Land Hessen mit insgesamt
rund 2,15 Millionen Euro an Fördermitteln unterstützen.
 
„Im Rahmen der aktuellen Ausbaustufe wird die Breitbandversorgung in noch
unterversorgten kleineren Siedlungsbereichen, unterversorgten Gewerbegebieten,
Krankenhäusern, Verwaltungen und Schulen deutlich verbessert. Das Besondere an
dem Projekt ist, dass alle Schulen und Bildungseinrichtungen im Landkreis direkt mit
Glasfaser ausgestattet werden. Der Landkreis Limburg-Weilburg ist damit einer der
ersten Landkreise bundesweit, der flächendeckend seine Schulen mit dieser
zukunftsweisenden Infrastruktur ausstattet“, betonte Landrat Michael Köberle. Bis Ende
des Jahres seien alle Schulen im Landkreis mit schnellem Netz versorgt.  
 
Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus dankte dem Landkreis ausdrücklich dafür, im
Rahmen der aktuell laufenden zweiten Ausbaustufe alle Schulen mit Glasfaser
anzubinden: „Mit der digitalen Erschließung des ländlichen Raums sorgen wir dafür,
dass diese Regionen auch für die nächsten Generationen lebenswert und zukunftsfähig
bleiben."
 
Frank Bothe, Leiter der für den Ausbau verantwortlichen Telekom-Niederlassung,
ergänzt: „Wir danken dem Kreis und seinen Kommunen für das erneute Vertrauen in
unsere Expertise beim Netzausbau. Wir freuen uns darüber, den Kreis und das Land
Hessen dabei zu unterstützen, die digitale Leistungsfähigkeit von Schulen und
Universitäten sowie Wirtschaft und Verwaltung auszubauen.“   
 
Durch den markgetriebenen Ausbau und die in Umsetzung befindlichen sowie aktuell
beantragten und geplanten Ausbauprojekte der Landkreise und Förderaktivitäten des
Landes sind beziehungsweise werden derzeit rund 1.400 Schulen an Glasfaser
angebunden. Das Land kofinanziert die Maßnahmen in Höhe von rund 23 Millionen
Euro. Bezogen auf die insgesamt rund 2.000 Schulen in Hessen liegt die Glasfaser
Anschlussquote (perspektivisch) damit bei rund 70 Prozent.
 
Weitere Informationen erhalten Sie beim Breitbandbüro Hessen (https://www.breitband-in-hessen.de/)