Landrat Michael Köberle pflanzte mit muslimischer Gemeinde einen Ahorn-Baum - Ein Symbol für Frieden, Freundschaft und Toleranz


Landrat Michael Köberle (Vierter von rechts) und der Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn (Fünfter von rechts) haben gemeinsam mit den Leitern der berufsbildenden Schulen sowie der Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat einen Baum des Friedens gepflanzt.

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat auf dem Gelände des Berufsschulzentrums in Limburg gemeinsam mit dem Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Vertretern der muslimischen Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat einen Ahorn-Baum gepflanzt, der für Frieden, Freundschaft und Toleranz stehen soll. „Diese Werte sind in einer offenen, demokratischen Gesellschaft unabdingbar. Umso mehr freut es mich, dass wir heute alle gemeinsam ein Zeichen für die Grundwerte unserer Gesellschaft setzen“, so der Landrat. Mit dabei waren auch die Leiter der drei berufsbildenden Schulen, Peter-Paul-Cahensly-Schule (Detlef Winkler), Adolf-Reichwein-Schule (Ralf Abel) und Friedrich-Dessauer-Schule (Stefan Laux). Die muslimische Gemeinde setzt sich nach eigenen Worten mit deutschlandweiten Pflanzaktionen für die von Landrat Köberle beschriebenen Werte ein. „Unsere Gemeinde hat das Motto: Liebe für alle, Hass für keinen. Wenn jeder Mensch in unserer Gesellschaft nach diesem Wahlspruch handeln würde, müssten wir uns über ein friedliches und tolerantes Miteinander wenig sorgen“, so Waseem Ahmad.

„Sie und Ihre Gemeinde sehen Deutschland als Ihr Heimatland an. Sie haben ein neues Zuhause in unserer Mitte gefunden, sie sprechen von unserem deutschen Grundgesetz. Dieses Selbstverständnis finde ich wunderbar und es sollte Vorbild für alle sein. Sie sind somit ein Beispiel für gelungene Integration“, machte Michael Köberle zudem deutlich.

Vor allem freute sich Landrat Michael Köberle, dass dieser Baum am Limburger Berufsschulzentrum gepflanzt wurde: „Hier gehen täglich viele junge Menschen ein und aus und sehen unser Zeichen für Frieden, Freundschaft und Toleranz. Diese jungen Menschen sind unsere Zukunft. Ich möchte mich daher herzlich für die Initiative und das Engagement der Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat bedanken.“ Der islamischen Reformgemeinde ist es nach eigenem Bekunden ein Hauptanliegen, den zeitgenössischen Islam von Aberglauben und Irrtümern zu bereinigen und den Menschen jenen ausschließlich friedliebenden und toleranten Islam näherzubringen, der zu Zeiten des Religionsstifters, des Heiligen Propheten Muhammad, gelehrt und praktiziert wurde.