Veranstaltung von „Blickpunkt Auge“ zu Schwerhörigkeit und Hörverlust


Sarah Höhn von Akustik Plaz, ihres Zeichens Augenoptikermeisterin, Hörgeräteakustikmeisterin und Pädakustikerin, referierte über das Problem „Wenn auch die Ohren schlechter werden“.

Limburg-Weilburg. Die Limburger Beratungsstelle „Blickpunkt Auge“ organisiert regelmäßig spezielle themenbezogene Vorträge für blinde beziehungsweise sehbehinderte Menschen. Auch für den Vortrag im November konnte Leiterin Dorothee Roth eine versierte Expertin für ihr aktuelles Thema gewinnen: Sarah Höhn von Akustik Plaz, ihres Zeichens Augenoptikermeisterin, Hörgeräteakustikmeisterin und Pädakustikerin, referierte über das Problem „Wenn auch die Ohren schlechter werden“.

„Gerade Menschen, die nicht mehr gut sehen, sind ganz besonders auf gutes Hören angewiesen“, war die zentrale Botschaft des Vortrags von Sarah Höhn und dies stieß auf große Zustimmung bei den sehbehinderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Expertin strukturierte ihren Vortrag sehr gut: Sie begann mit einem Einblick in die Anatomie des Ohres und skizzierte dann die verschiedenen Arten von Schwerhörigkeit und Hörverlust. Viele Fragen gab es seitens der Gäste ganz speziell zur konkreten Vorgehensweise beim Auftreten eines Hörverlustes, beispielsweise wann ein Hörakustiker oder wann ein HNO-Arzt aufgesucht werden sollte und welche konkrete Unterstützung von der Krankenkasse zu erwarten sei. Sarah Höhn beantwortete alle Fragen ausführlich und sehr verständlich, ging auf individuelle Problematiken ein und zeigte sich als absolute Expertin. Ihr gelungener Vortrag wurde dadurch abgerundet, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch mitgebrachte Anschauungsmaterialien wie Modelle von Hörgeräten und weiteren Hilfsmitteln ein Bild der mittlerweile auch in diesem Bereich hochmodernen Technik machen konnten.
Das Fazit der eineinhalbstündigen Veranstaltung war: Gerade wenn Menschen nicht mehr gut oder sogar gar nicht mehr sehen können, ist eine gute Hörfähigkeit umso wichtiger. Lässt diese nach, kann man in vielen Fällen durch entsprechende Hilfsmittel Unterstützung leisten, um einen Hörverlust auszugleichen oder zu vermindern. Ganz wichtig ist, so der Appell an die Gäste, sensibel zu sein und bei nachlassendem Hörvermögen umgehend einen Hörakustiker aufzusuchen, der Ratsuchende fachmännisch und individuell beraten wird.

Die Bedeutung solch informativer Vorträge unterstrichen auch die Vertreterinnen von „Blickpunkt Auge“, Dorothee Roth und Anja Posselt. „Unser Ziel ist es, in unseren Vortragsveranstaltungen immer wieder aktuelle Themen mit unterschiedlichen Schwerpunkten anzubieten,“ so Dorothee Roth. „Mithilfe fundierter Experten, die wir für unsere Vorträge gewinnen, können wir Hintergrundwissen vermitteln, Aufklärungsarbeit leisten und Ängste abbauen helfen. Auch im kommenden Jahr werden wir deshalb unsere informativen Veranstaltungen ausbauen und hoffen, möglichst viele Menschen damit zu erreichen.“ Anja Posselt ergänzte: „In unserer Limburger Beratungsstelle ‚Blickpunkt Auge‘ bieten wir kostenlos Rat und Hilfestellung in allen Stadien des möglichen Sehverlustes. Wir möchten ausdrücklich jeden ermutigen, dieses Unterstützungsangebot zu nutzen; auch Hausbesuche sind möglich. Jeder, der sich informieren will, ist bei uns herzlich willkommen. Wir werden versuchen, jedem Einzelnen nach Kräften zu helfen!“