Mobilitätsbeirat des Landkreises unterstützt seit fünf Jahren die Interessen der Fahrgäste - Landrat Michael Köberle: Beitrag zu Verbesserungen im Nahverkehr


Landrat Michael Köberle (Fünfter von links) mit dem Mobilitätsbeirat des Landkreises Limburg-Weilburg.

Limburg-Weilburg. Wenn es um Probleme mit den Tarifen oder um den barrierefreien Umbau von Haltestellen geht, dann beschäftigt sich seit nunmehr fünf Jahren der Mobilitätsbeirat des Landkreises Limburg-Weilburg damit. Der Kreistag hatte Ende 2012 die erste Satzung über die Bildung eines Mobilitätsbeirates beschlossen. Die konstituierende Sitzung fand am 6. Februar 2014 statt. Seither tagt der Beirat in der Regel zwei Mal jährlich im Kreishaus.

Stimmberechtigte Mitglieder kommen aus dem Behindertenbeirat des Landkreises, dem Seniorenbeirat des Landkreises, aus der Fahrgastorganisation „Pro Bahn“, aus dem Fahrgastverband „Pro Bahn & Bus“, aus dem Kreiselternbeirat Limburg-Weilburg sowie dem Kreisschülerrat Limburg-Weilburg. Weitere stimmberechtigte Mitglieder des Mobilitätsbeirats sind der für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zuständige hauptamtliche Wahlbeamte des Landkreises Limburg-Weilburg, Landrat Michael Köberle, sowie die Frauenbeauftragte des Landkreises Limburg-Weilburg, Ute Jungmann-Hauff. Ebenso sind interessierte Fahrgäste, die ihren Wohnsitz im Landkreis Limburg-Weilburg haben, als stimmberechtigte Mitglieder im Beirat vertreten. Als weitere ständige Vertreter nehmen Mitarbeiter der Lokalen Nahverkehrsorganisation (LNO) des Landkreises Limburg-Weilburg (Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH) sowie des Amtes für Jugend, Schule und Familie des Landkreises Limburg-Weilburg an den Sitzungen teil.
„Der Kreistag des Landkreises Limburg-Weilburg hat sich für die Bildung eines Mobilitätsbeirates ausgesprochen. Die Arbeit des Beirates soll einen wesentlichen Beitrag zu einer kontinuierlichen Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs leisten, und das tut sie auch“, betont Landrat Michael Köberle. Aufgabe des Mobilitätsbeirates ist die Berücksichtigung der Interessen der Fahrgäste bei der Organisation des ÖPNV im Landkreis. „Der Mobilitätsbeirat wird frühzeitig über kundenrelevante Maßnahmen informiert und dadurch in die Lage versetzt, die Meinung der Fahrgäste dazu bereits im Vorfeld einzubringen. Der Beirat regt Verbesserungen des ÖPNV im Landkreis an und trägt als Bindeglied zwischen den Kommunen und der Lokalen Nahverkehrsorganisation sowie den Fahrgästen zur Verbesserung des Images und der Qualität des ÖPNV im Kreisgebiet bei. Mittels dieser inhaltlichen Arbeit hat der Mobilitätsbeirat die Kundenfreundlichkeit und Außenwirkung des ÖPNV in den letzten Jahren verbessert“, so Landrat Köberle. Bewirkt haben dies insbesondere die Besuche von Vertreterinnen und Vertretern des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) sowie des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM), die im Mobilitätsbeirat zu Gast waren. Dabei wurden ihnen im persönlichen Gespräch seitens der Beiratsmitglieder Ideen und Anregungen übermittelt, die in die späteren Entscheidungsprozesse innerhalb des RMV eingeflossen sind.  

Der Mobilitätsbeirat berät zudem die Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH (VLDW) als zuständige Lokale Nahverkehrsorganisation (LNO) des Landkreises Limburg-Weilburg in Fragen des ÖPNV. Durch seine Funktion als Bindeglied zwischen den Fahrgästen und der Lokalen Nahverkehrsorganisation übernimmt er eine kommunikative und informative Schnittstellenfunktion. Konkret nimmt der Beirat Anregungen und Beschwerden auf und leitet sie ebenso wie eigene Verbesserungsvorschläge an die Lokale Nahverkehrsorganisation weiter. „Der Mobilitätsbeirat hat sich seit seiner konstituierenden Sitzung vor fünf Jahren bewährt. Mit Blick in die Zukunft ist mir besonders wichtig, dass sich Interessierte bei den Mitgliedern unseres Beirates stets mit konstruktiven Ideen und Anregungen melden können, um die Situation der Fahrgäste in unserem öffentlichen Nahverkehr weiter zu verbessern“, so Landrat Michael Köberle abschließend.