Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Was ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und warum ist es für mich relevant?

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist Ende 2020 in Kraft getreten und verkörpert seitdem ein zentrales Gesetz für den Klimaschutz im Gebäudebereich. Es enthält unter anderem Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden und regelt, wie diese energieeffizienter und klimafreundlicher beheizt werden können.

Wichtig zu wissen:

1. Neue Vorgaben für Heizungen

Seit 2024 müssen neu eingebaute Heizungen mind. 65% erneuerbare Energien nutzen. Bestehende Heizungen dürfen weiter betrieben und repariert werden. Es besteht also keine sofortige Austauschpflicht, es sein denn, eine Heizung geht irreparabel kaputt.

2. Förderungen und Übergangsfristen

Für den Einbau einer klimafreundlicheren Heizanlage stehen Ihnen Förderungen (bis zu 70% der Kosten) zu. Je nach kommunaler Wärmeplanung gelten in Bestandsgebäuden verschiedene Übergangsfristen und -lösungen.

3. Alternativen zu Gas- und Ölheizungen…

… bilden z.B. Wärmepumpen, Fernwärme, Holz- und Pelletheizungen und Hybridlösungen, wie Gasheizungen mit Solarthermie.

4. Klimaschutz-Effekt

Unter dem Gesichtspunkt, dass Gebäude etwas 40% der CO2-Emissionen Deutschlands verursachen, soll das GEG helfen, fossile Energien zu reduzieren und somit den CO2-Ausstoß zu senken. Langfristig bedeutet das weniger Abhängigkeit von Öl und Gas sowie sinkende Heizkosten durch erneuerbare Energien.

5. Was bedeutet das für Eigentümer und Mieter?

Eigentümer müssen bei einer Heizungssanierung auf klimafreundliche Optionen prüfen. Mietende profitieren von besseren Energiewerten, wobei die Heizkosteneinsparungen von der Umsetzung abhängen. Um soziale Härten zu vermeiden, sind Mieterhöhungen durch Sanierungen gedeckelt.

Weitere Infos finden Sie hier…

https://www.bmwsb.bund.de/Webs/BMWSB/DE/themen/bauen/energieeffizientes-bauen-sanieren/gebaeudeenergiegesetz/gebaeudeenergiegesetz-artikel.html

https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/topthemen/Webs/BMWSB/DE/GEG/GEG-Top-Thema-Artikel.html