Spatenstich für den Ausbau der Oberdorfstraße in Oberweyer - Landrat Michel startet eine wichtige Baumaßnahme


Beim ersten Spatenstich für den Ausbau der Oberdorfstraße in Oberweyer packte auch Landrat Manfred Michel (vorne, rechts) kräftig mit an. Links neben ihm Hadamars Bürgermeister Michael Ruoff.

Limburg-Weilburg. Die Oberdorfstraße in der Ortsdurchfahrt von Oberweyer wird grundhaft erneuert. Dabei handelt es sich nach den Worten von Landrat Manfred Michel um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Limburg-Weilburg und der Stadt Hadamar, bei der auf einem rund 300 Meter langen Abschnitt die Fahrbahn, die Rinne, die Gehwege einschließlich Bordsteine und Nebenanlagen sowie der Kanal und die Wasserleitung komplett erneuert werden. Die Baumaßnahme beginnt an der Kreuzung K 459/K 496 Oberdorfstraße/Unterdorfstraße und erstreckt sich in Richtung Ortsmitte bis zur Einmündung Schäferstraße. Die Kreuzung selbst wird ebenfalls erneuert. Mit den Bauarbeiten wurde schon vor einigen Tagen begonnen. Sie sollen voraussichtlich im November 2018 beendet werden. Vor einigen Jahren wurde bereits der Abschnitt bis zur Einmündung Oberdorfstraße/Obertiefenbacher Straße im Zusammenhang mit einer Kanalbaumaßnahme der Stadt Hadamar erneuert.

„Es ist sinnvoll, die grundhafte Erneuerung zusammen mit der Sanierung der Versorgungsleitungen und des Gehweges als Gemeinschaftsmaßnahme durchzuführen. Die grundhafte Erneuerung der K 459 in der Ortsdurchfahrt Oberweyer ist schon seit einigen Jahren im Investitionsprogramm des Landkreises enthalten. Der betreffende Straßenabschnitt befindet sich in einem schlechten Zustand. Die Fahrbahn sowie die vorhandenen Gehwege weisen Schäden in Form von Flickstellen, Rissen und bereichsweise Verdrückungen auf. Ebenso entspricht der Unterbau nicht mehr den heutigen Anforderungen“, so Landrat Manfred Michel beim offiziellen Spatenstich.

Die Fahrbahn erhält eine Breite von 6 Metern von der Kreuzung mit der K 496 bis zur Wiesenstraße und 5,50 Meter von der Wiesenstraße bis zum Bauende an der Schäferstraße. Die vorhandenen Gehwege bleiben im Wesentlichen erhalten, wobei eine Breite von mindestens 1,50 Meter eingehalten wird. Die grundhafte Erneuerung findet weitgehend auf der bestehenden Trasse statt, wobei die vorhandene Bushaltestelle barrierefrei umgebaut und noch ein Fußgängerüberweg angelegt wird. 

Die Anwohner können zu jeder Zeit ihre Grundstücke erreichen. Für den Durchgangsverkehr ist eine innerörtliche Umleitung ausgeschildert worden. Lediglich für die Erneuerung des Kreuzungsbereiches, die in den Sommerferien erfolgen soll, ist eine großräumige Umfahrung erforderlich. Für den Rettungsdienst ist eine dauerhafte innerörtliche Befahrung sichergestellt, sodass es im Notfall zu keinen zeitlichen Verzögerungen kommt. Die Planung und die gesamte bauliche Abwicklung haben der Landkreis und die Stadt Hadamar an das Ingenieur-Büro Agrippa in Weilmünster vergeben. Mit der Durchführung der Straßenbauarbeiten und der Erneuerung der Versorgungsleitungen wurde die Firma Reuscher Tiefbau GmbH aus Rennerod beauftragt. „Insgesamt wird die Baumaßnahme die Verkehrsverhältnisse für die Verkehrsteilnehmer und natürlich auch für die Anwohner deutlich verbessern“, betont Landrat Michel.

Kostenträger dieser Gemeinschaftsmaßnahme sind der Landkreis Limburg-Weilburg und die Stadt Hadamar. Das derzeitige gesamte Auftragsvolumen beläuft sich auf 1,15 Millionen Euro brutto. Der größte Teil davon entfällt auf die Stadt Hadamar mit 715.398,71 Euro inklusive der Erneuerung der Versorgungsleitungen. Auf den Landkreis entfällt ein Betrag von 443.733,12 Euro.