Landrat Manfred Michel freut sich über Richtfest am Kreiskrankenhaus in Weilburg - Eine weitere Stärkung des Standortes


Zahlreiche Gäste waren zum Richtfest am Kreiskrankenhaus in Weilburg gekommen, sehr zur Freude von Landrat Manfred Michel (Zehnter von links).

Limburg-Weilburg. Pünktlich und wie im Zeitplan vorgesehen durfte am Kreiskrankenhaus in Weilburg die Fertigstellung des Rohbaus im Rahmen der bislang zweitgrößten Baumaßnahme mit dem Richtfest gefeiert werden. Im Zuge der baulichen Zielplanung hat der Landkreis Limburg-Weilburg dem Weilburger Krankenhaus dafür fünf Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm zur Verfügung gestellt. Dieses Kommunale Investitionsprogramm wird gespeist aus Bundes- und Landesmitteln. Der Landkreis investiert damit in die Infrastruktur seines Krankenhauses, stärkt den Standort und trägt somit auch zur Sicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze bei. Drei wesentliche Aspekte werden mit dieser Maßnahme umgesetzt: Der 2-Bett-Zimmer-Anteil wird deutlich erhöht, die interdisziplinäre Intensivstation wird saniert und vergrößert, und zudem wird mit der Strangsanierung des Rohrleitungssystems begonnen.

„Der Landkreis Limburg-Weilburg setzt damit ein deutliches Signal zur Stärkung seines Kreiskrankenhauses und damit auch zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, verbunden mit der Sicherung von rund 500 Arbeits- und 70 Ausbildungsplätzen. Diese Maßnahme reiht sich ein in die kürzlich getroffene Entscheidung des Kreistages zur Kooperation mit den Lahn-Dill-Kliniken. Auch diese Maßnahme wird zu einer Verbesserung des medizinischen Angebotes und damit zur Erhöhung der Attraktivität unseres Hauses führen“, so Landrat Manfred Michel, zugleich auch Vorsitzender des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung.

Die umgesetzten Maßnahmen wurden seitens der Geschäfts- und Krankenhausleitung sowie der Aufsichtsgremien in die höchste Priorität eingestuft. 3-Bett-Zimmer werden den heutigen Anforderungen gerade für ältere Patientinnen und Patienten nicht mehr gerecht. Insbesondere wird in den Krankenzimmern Platz für pflegerische Hilfsmittel benötigt. Die deutliche Erhöhung des 2-Bett-Zimmer-Anteils bedeutet somit auch eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Weilburger Krankenhauses. Nach Mitteilung des Geschäftsführers Peter Schermuly ist davon auszugehen, dass das Kreiskrankenhaus Weilburg auch in Zukunft Notfallkrankenhaus bleibt und damit die Sanierung der Intensivstation überfällig ist. Hier wird man in Zukunft die modernsten technischen Voraussetzungen vorfinden, besonders auch im Sinne der Hygiene. Zum Beispiel erhält die neue Abteilung eine komplette Klimatisierung sowie den Einbau von überwiegend 1-Bett-Zimmern für die Intensivpatientinnen und Intensivpatienten. Dies erfolgt nach neuesten und modernsten Gesichtspunkten und nach dem aktuellen wissenschaftlichen Standard. Insgesamt bleiben acht Betten mit vier Beatmungsmöglichkeiten bestehen.

„Das Krankenhaus wurde 1974 erbaut und es ist daher auch notwendig, mit der Strangsanierung des Rohrleitungssystems zu beginnen. Dies ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Baumaßnahme. Auch die Notfallversorgung wird in Abstimmung mit den Kostenträgern und dem Land Hessen gesichert, sodass für die älter werdende Bevölkerung weiterhin ein hervorragendes, wohnortnahes Angebot an Gesundheitsleistungen im Weilburger Krankenhaus vorgehalten werden kann“, betonte Geschäftsführer Peter Schermuly abschließend.