Afrikanische Schweinepest


Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen in Belgien nachgewiesen:

Die Meldung ist wie eine Bombe eingeschlagen: In Belgien wurde bei Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest (ASP) im Dreiländereck Belgien/Luxemburg/Frankreich nachgewiesen. Während alle bisherigen Fälle in Osteuropa und den angrenzenden östlichen Staaten festgestellt worden sind, entspricht der Nachweis der ASP in Belgien nun einem Quantensprung. Zum momentanen Zeitpunkt kann noch nicht gesagt werden, wie die Infektion nach Belgien gelangt ist, zwischen den bisherigen Infektionsherden und diesem Fall in Belgien liegen viele hundert Kilometer. Ob es weitere Fälle geben wird und wo die Infektion nun als nächstes auftreten wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden, sicher ist aber, dass nun in noch viel stärkerem Maße darauf zu achten ist, dass die Infektion nicht weiter übertragen wird.

Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Amtes für den Ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg weist deshalb nochmals darauf hin, dass die Schweinehalter zum Schutz ihrer Hausschweinehaltungen dringend alle Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Betrieben beachten.

Das Merkblatt „Schutzmaßnahmen gegen die ASP in Schweinehaltungen“ des FLI (Friedrich-Löffler-Institut) können Sie unter folgendem Link abrufen:
https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00014696/Merkblatt-ASP_2018-07-20.pdf

Die Pressemitteilung des BMELV hierzu können Sie unter folgendem Link abrufen:
https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2018/117-ASP.html