Frauenkommission feiert Ute Jungmann-Hauff


Ute Jungmann-Hauff (Zweite von rechts) ist seit 25 Jahren Frauenbeauftragte des Landkreises Limburg-Weilburg. Zu den Gratulantinnen zählten Christine Zips, Anja Gehrig, Iris Kaiser, Barbara Koepper und Kreisbeigeordnete Doris Reifenberg (von links).

Limburg-Weilburg. Es war schon eine besondere Sitzung der Frauenkommission des Landkreises Limburg-Weilburg, schließlich gab es einen Grund zum Feiern. Seit nunmehr 25 Jahren ist Ute Jungmann-Hauff Frauenbeauftragte des Landkreises Limburg-Weilburg.

„Ute Jungmann-Hauff setzt sich seit einem Vierteljahrhundert für eine Verbesserung der sozialen Situation von Frauen, für Gewaltprävention, für die Herstellung von Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, für die Unterstützung/Absicherung von Projekten und Einrichtungen für Frauen und Mädchen, für die Förderung der gleichberechtigten Vertretung von Frauen in Politik und Gesellschaft, für die Verwirklichung der Chancengleichheit von Mädchen sowie für eine Verbesserung der Aufstiegschancen und der Arbeitssituation von Frauen im Öffentlichen Dienst ein. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Frauen im Kreisgebiet, berät Frauen und informiert bei Problemen, organisiert Veranstaltungen, Seminare, Bildungswochen, kämpft gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, informiert über frauenpolitische Themen und ist Ansprechpartnerin für die weiblichen Bediensteten der Kreisverwaltung“, betonte die Kreisbeigeordnete Doris Reifenberg zu Beginn der feierlichen Sitzung und erntete für diese Worte lauten Applaus seitens der anwesenden Frauen.

Die Kreisfrauenbeauftragte stammt ursprünglich aus Nordhessen und wuchs dort in einer Familie mit gleich vier Brüdern auf. „Das war sicherlich der Anlass für mein späteres Engagement zu Gunsten der Frauen“, erzählte Ute Jungmann-Hauff mit einem Augenzwinkern. 1982 kam sie nach Limburg und arbeitete zunächst in der damaligen Landesagrarverwaltung im Bereich der Hauswirtschaft. Am 1. März 1993 trat sie schließlich die Stelle der Frauenbeauftragten des Landkreises Limburg-Weilburg an. „Das war damals eine sehr gute Entscheidung, denn ihr großes Fachwissen ist weit über unsere Kreisgrenzen hinaus anerkannt“, betonte Doris Reifenberg abschließend.