Landkreis ist hessenweit spitze beim behindertengerechten Umbau - Immer mehr Menschen freuen sich über gezielte Förderung


Limburg-Weilburg. Laut dem gerade erschienenen Geschäftsbericht der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) hat der Landkreis Limburg-Weilburg in einem aktuellen Ranking bei der sozialen Wohnraumförderung im Hinblick auf einen behindertengerechten Umbau hessenweit deutlich die Nase vorne. Im Jahr 2017 wurden 62 Wohneinheiten im Landkreis behindertengerecht umgebaut. Dafür wurden seitens der WI-Bank Fördermittel in einer Größenordnung von 160.841 Euro bewilligt. Zum Vergleich: Der Landkreis Fulda liegt mit 58 geförderten Wohneinheiten auf dem zweiten Platz. „Dieses Ergebnis untermauert unsere intensiven Bemühungen, Menschen, die durch Behinderungen jeglicher Art zu Umbaumaßnahmen in ihren eigenen vier Wänden gezwungen sind, schnell und umfassend zu helfen. Es freut mich als Landrat natürlich, dass wir mit diesem Engagement hessenweit sogar die Spitzenposition einnehmen“, betonte Landrat Manfred Michel gemeinsam mit dem zuständigen Dezernenten und Ersten Kreisbeigeordneten Helmut Jung. 

Der Dank von Landrat Manfred Michel und dem Ersten Kreisbeigeordneten Helmut Jung gilt in diesem Zusammenhang insbesondere dem zuständigen Sachgebietsleiter im Amt für Öffentliche Ordnung, Fachdienst Bauen und Naturschutz, Hans-Lothar Beck, und seinem Team, bestehend aus Heike Laux und Rositta Viehmann. „Es ist ein wirklich gutes Gefühl, Menschen in solch schwierigen Situationen auf diese Weise helfen zu können“, betonte Beck.

Es gibt aber noch eine weitere Bilanz im Geschäftsbericht der WI-Bank, die den Landkreis Limburg-Weilburg in einer hessenweiten Spitzenposition sieht. Bei der Förderung von selbst genutztem Wohneigentum, wo Menschen mit geringerem Einkommen mithilfe von Darlehen beim Bau oder Kauf eines Hauses unterstützt werden, steht der Landkreis ebenfalls auf Rang 1. Insgesamt wurden in 2017 mehr als 2 Millionen Euro an Darlehen für 24 Wohneinheiten bewilligt. Damit hat nur der Landkreis Limburg-Weilburg hessenweit die 2-Millionen-Grenze überschritten. Auch hier folgt Fulda auf dem 2. Platz.

Parallel dazu hat der Kreistag im Oktober 2017 ein umfassendes Programm für den „Preisgünstigen Wohnungsbau“ aufgelegt. „Insgesamt fördern wir als Landkreis Limburg-Weilburg in den Jahren 2017 bis 2020 die Errichtung von preisgünstigem Wohnungsbau mit 1,2 Millionen Euro pro Jahr – also 4,8 Millionen Euro insgesamt“, hatte Landrat Manfred Michel bereits bei der Übergabe der Förderbescheide für das Jahr 2017 an die Kommunen Mengerskirchen, Löhnberg, Limburg, Hadamar und Selters vor wenigen Tagen erläutert.