Landrat Manfred Michel gibt sich nach hartem Kampf geschlagen - Die Blauen Funker erobern das Kreishaus


Mit schwerem Gerät rückten die Blauen Funker vor zahlreichen Schaulustigen zur Stürmung des Kreishauses an.

Landrat Manfred Michel (links) und der Büroleitende Beamte Michael Lohr (rechts) führten die Verteidigungslinien der Kreisverwaltung an.

Da war nichts mehr zu machen. Die Damen der Blauen Funker führten Landrat Manfred Michel schließlich doch ab.

Limburg-Weilburg. Die Narren haben das Zepter im Limburger Kreishaus übernommen. Nach hartem Kampf haben sich die Blauen Funker durchgesetzt und Landrat Manfred Michel aus seinem Dienstsitz geholt. Da nutzte auch der bedingungslose Einsatz seiner getreuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Ende nichts mehr. Im November 2017 war es zu ersten Verhandlungen zwischen Landrat Manfred Michel, Funkerpräsident Manfred Thomé und General Frank Kappes mit dem Ziel gekommen, den in den Ruhestand gehenden Landrat als Major mit dem Aufgabengebiet Soziales, Wirtschaft und Finanzen des Artillerieregimentes Romeo I. zu gewinnen. 

Man war sich sehr schnell einig und Ehrensenator Manfred Michel sollte seinen Dienst am Donnerstag, 8. Februar, befristet bis zum 33. März 2033 antreten. Für den sofortigen Wechsel wurde eine Abstandszahlung von 1111 Euro von den Funkern an die Kreisverwaltung bereits Anfang Februar gezahlt. „Doch Landrat und Major Manfred Michel erschien nicht zum Dienst. Nach Aussage der Kreisverwaltung möchte Manfred Michel bis Ende des Jahres sein Amt als Landrat ausüben, dann in einen wohlverdienten Urlaub gehen und eventuell Mitte 2019 seinen Dienst bei den Funkern antreten. Deshalb kam es nun zum großen Showdown bei „Kaiserwetter“. Aber die Gegenwehr der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landrates war so groß, dass die Mauer erst im dritten Anlauf zu Fall gebracht und der Landrat festgenommen werden konnte.