Verbraucherberatung informiert: Richtig trinken in der heißen Jahreszeit


Die anhaltende Hitzewelle bringt uns nicht nur zum Schwitzen, sondern auch unseren Flüssigkeitshaushalt ordentlich durcheinander. Unser Körper besteht zum Großteil aus Wasser und daher ist es lebensnotwendig, dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen. Denn wenn man zu wenig trinkt, wird man schneller müde und die Konzentrationsfähigkeit lässt nach. Außerdem kann es zu Kopfschmerzen und Verstopfung kommen, bei älteren Menschen sogar zu Verwirrtheit. Deshalb sollten man besonders bei Kleinkindern, erkrankten Personen und älteren Menschen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Aufgrund der momentanen Hitzewelle sollten gesunde Erwachse tgl. 2-3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Dabei ist zu beachten, dass auch unsere Nahrung fast einen Liter Flüssigkeit pro Tag liefert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt bei normalen Temperaturen daher eine tägliche Trinkmenge von rund 1,5 Litern, verteilt über den Tag. Trinkt man allerdings weniger als 1 Liter pro Tag, reicht die Flüssigkeit nicht mehr aus, den Körper ausreichend zu versorgen. Ein klares Zeichen für Flüssigkeitsmangel ist Durst.

Bei großer Hitze, Krankheit oder sportlicher Aktivität verlangt der Körper besonders viel Flüssigkeit. Auch Stillende haben einen erhöhten Bedarf. Dabei sind kalorienfreie oder kalorienarme Getränke, wie Wasser, ungezuckerte Früchte- und Kräutertees sowie selbst gemachte Fruchtsaftschorlen im Verhältnis eins zu drei am besten geeignet. Aber auch Kaffee und schwarzer Tee zählen bei der Flüssigkeitsbilanz mit.

Die Stiftung Warentest hat Leitungswasser und stille Mineralwässer getestet. Die Testberichte können bei der Verbraucherberatung einsehen.

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