Landrat Manfred Michel zieht nach der ersten Frauen-Bildungswoche positives Fazit

24 Workshops und ganz neue Perspektiven


Landrat Manfred Michel und die Kreisfrauenbeauftragte Ute Jungmann-Hauff (von links) kamen bei der ersten Bildungswoche des Landkreises mit den zahlreichen Teilnehmerinnen ins Gespräch.

Landrat Manfred Michel hat nach der ersten Bildungswoche des Landkreises Limburg-Weilburg für Frauen ein überaus positives Fazit gezogen. Diese erste Bildungswoche hatte das frühere Frauenforum zur beruflichen Qualifizierung abgelöst. Unter dem Titel „Work-Life-Balance“ fanden 24 verschiedene Workshops und Seminare statt. „Die Teilnehmerinnen waren durchweg von dem Angebot begeistert“, so der Landrat rückblickend.

In der Limburger Adolf-Reichwein-Schule trafen sich Frauen aus dem Landkreis während der ersten Herbstferienwoche zum Lernen, um Erfahrungen auszutauschen und neue Lebensperspektiven zu erarbeiten. Während der Woche wurde auch eine Kinderbetreuung angeboten. 

„Die erste Bildungswoche für Frauen hat eine Signalwirkung für die Bildungsarbeit im Landkreis und ist ein echter Imagegewinn für die Region“, betonte die Kreisfrauenbeauftragte Ute Jungmann-Hauff abschließend. Das Motto „Work-Life-Balance“ war bewusst ausgewählt worden, weil vor allem Frauen private Aufgaben und Pflichten mit den Anforderungen des Arbeitsplatzes in Einklang bringen müssen, was oftmals nicht ganz einfach ist. „Der alltägliche Spagat zwischen Familie und Beruf kann auch zu gesundheitlichen Problemen führen“, so die Frauenbeauftragte.

Begleitend zur Bildungswoche wurde eine Ausstellung „Minijob, da geht noch mehr!“ gezeigt, verbunden mit der Fragestellung: Ist die Beschäftigung in einem Minijob eine Chance oder ein Risiko? „Das ist ein wichtiges Thema, gerade im Hinblick auf die Altersversorgung von Frauen“, so die Referentinnen, die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter, Anne Fachinger, und Patricia Dörr, Steuerberaterin aus Weilburg. 

Auch die Abschlussveranstaltung mit „Musik & Tanz“ fand großen Zuspruch und die Sopranistin Dorothee Laux sang mit Klavierbegleitung von Doris Mill Lieder aus den zwanziger Jahren wie „Ich bin verrückt nach jedem neuen Pianisten“ oder „Für dich soll es rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef. Ihre Interpretation der Liedvorträge begeisterte das Publikum. Am Ende waren sich alle Teilnehmerinnen einig: „Die Themen haben gepasst. Es ist wichtig, dass es solche Angebote für Frauen gibt“, war zu vernehmen.