Austausch der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten


Kreisfrauenbeauftragte Ute Jungmann-Hauff überreichte Bürgermeister Frank Groos das Hessische Gleichberechtigungsgesetz.

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Städte, Gemeinden und Behörden im Landkreis Limburg-Weilburg, die nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz in den Verwaltungen arbeiten, trafen sich  zum regionalen Austausch im Historischen Rathaus Brechen zu ihrer diesjährigen Arbeitssitzung. Die im letzten Jahr neu bestellte, interne Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Madlen Wagner und ihre Stellvertreterin Cornelia Krämer eröffneten gemeinsam mit Brechens Bürgermeister Frank Groos die Sitzung.

Die Leiterin des Arbeitskreises und Kreisfrauenbeauftragte, Ute Jungmann-Hauff, begrüßte die Entscheidung des Bürgermeisters, dass Gleichstellungsfragen, Chancengleichheit und Frauenförderung nun auch im Rathaus  Brechen Einzug halten und überreichte gerne eine Ausgabe des aktuellen Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes. Bürgermeister Groos hatte sich genügend Zeit eingeplant, um mit den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Umsetzung des Gesetzes zu diskutieren.

Das Hessische Gleichberechtigungsgesetz im Öffentlichen Dienst schreibt vor, dass ab 50 Beschäftigten eine Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte bestellt werden muss. Sie soll die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Blick haben und insbesondere das Gesetzesziel der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Frauen und Männern gleichermaßen unterstützen und fördern. Sie ist zusammen mit der Dienststelle für eine gleichstellungsorientierte Gestaltung der Personalentwicklung verantwortlich.

Die Frauenbeauftragten beschäftigten sich bei ihrer Sitzung  weiterhin mit der Novellierung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes, den Beteiligungsrechten der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten bei der Personalfindung und mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement BEM.