Umweltpreisverleihung des Landkreises Limburg-Weilburg

Großes Engagement für den Kasselbach wird belohnt


Der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung (links) freute sich mit den Gewinnern des Umweltpreises 2017. Zu den Gratulanten gehörte auch der Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn (Dritter von links).

Bachpatenschaft, Bienenpflege, Müllvermeidung und eine ressourcenschonende Altbauerweiterung: Der Umweltpreis 2017 des Landkreises Limburg-Weilburg, dotiert mit einem Gesamtpreisgeld von 2000 Euro, ging gleich an vier verschiedene Gewinner. Der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung verlieh die Preise in der Limburger Astrid-Lindgren-Schule.

Die erste Limburger Bachpatenschaft war Grundlage für den ersten Preis. Für das Engagement rund um den Kasselbach erhielt das von Lehrerin Sabine Brunnhübner und dem Biologen und Stadtältesten Leo Vanecek betreute Team der Astrid-Lindgren-Schule den Hauptpreis in Höhe von 1000 Euro. Als Gastgeber und Hauptgewinner stellten die Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der Astrid-Lindgren-Schule ihr Projekt ausführlich vor. „Der Kasselbach ist als weitgehend unberührter Bach wichtig für die Regeneration des Stadtklimas“, umriss Leo Vanecek seine Bedeutung. „Gerade für Limburg mit seinen Abgasbelastungen ist das wichtig.“ Wie aber kam es überhaupt zu der Bachpatenschaft? „Zusammen mit Leo Vanecek hatten wir zuerst ein Projekt mit Blühflächen und Bienen, dann ein Wasserprojekt und schließlich die Patenschaft entwickelt“, erzählte Sabine Brunnhübner. Die Aufenthalte am Kasselbach eigneten sich dabei besonders, Lerninhalte verschiedener Fächer zu kombinieren. „Als nächstes schaffen wir unter anderem ein Gerät zur Sauerstoffmessung an“, so Brunnhübner weiter. „Dafür können wir das Preisgeld gut gebrauchen.“

Der zweite Preis und somit 500 Euro Preisgeld ging an die Limburger Johann-Wolfgang-Goethe-Schule für das Projekt Müllreduzierung und Ressourcenschonung. Den dritten Preis gab es zweimal: Jeweils 250 Euro erhielten die Kindertagesstätte Bimsalasim in Niederhadamar für die umweltschonende Gestaltung der Kita sowie der Imkerverein Hadamar-Dornburg. Der hatte das Gemeinschaftsprojekt „Bienen, Hummeln und Co. – Gemeinsam bunte Oasen schaffen“ ins Leben gerufen.