LEADER-Förderung für die Kurparkbrücke Bad Camberg

Brücken bauen - was lange währt wird endlich gut


©J.Mitter Martina Donnert (Regionalmanagement), Helmut Jung (1. Kreisbeigeordneter und Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V.), Frau Stillger (Leiterin Bauamt), Frau Silvia Scheu-Menzer (stellv. Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung LimburgWeilburg e.V. und Bürgermeisterin von Hünfelden), Herr Schlösser (Vositzender des Vereins Bad Camberg barrierefrei e.V.) und Jens-Peter Vogel (Bürgermeister von Bad Camberg).

©J.Mitter Frau Stillger, Kurdirektor Schäfer, Herr Schlösser, Herr Erk, Herr Vogel, Herr Radkovsky (LAG-Mitglied/Entscheidungsgremium), Frau Kirschbaum (Bewilligungsstelle) Herr Jung, Frau Scheu-Menzer, Herr Mascus (Bewilligungsstelle) Frau Donnert (Regionalmanagement)

Die lokale Aktionsgruppe (LAG) des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V., vertreten durch die beiden Vorstandsmitglieder Herrn Helmut Jung und Frau Silvia Scheu-Menzer, freuen sich zusammen mit dem Regionalmanagement über den Bewilligungs-bescheid für den Bau der Kurparkbrücke. Dieser wurde am Freitag offiziell an Bürgermeister Vogel übergeben. Mit einer 60%igen Förderung erhält die Brücke  Fördergelder in Höhe von ca. 140.000,- €. Die barrierefrei geplante Brücke soll den Kurpark, der durch einen in Ost-Westrichtung verlaufenden Graben durchschnitten wird, in einer Höhe von 12 m und einer Länge von ca. 35 m überspannen. Lange Umwege über Fußwege mit erheblichem Gefälle bzw. erheblicher Steigung werden dann der Vergangenheit angehören.

Die geplante Brücke sichert in Zukunft die direkte Anbindung des Kurviertels an die Alt- bzw. Innenstadt. Mit ihr soll eine wesentliche Verbesserung der fußläufigen Mobilität für Gäste und  Bewohner des Kurviertels zum Zentrum der Kur- und Einkaufsstadt erreicht werden. Die barrierefreie Planung ist auch ein besonderes Anliegen von Bernd Schlösser der, als Vorsitzender des Vereins Bad Camberg barrierefrei, dieses Projekt schon seit vielen Jahren begleitet und einen kurzen Rückblick über die lange Historie der „Brückenidee“ gab. 

Bürgermeister Jens-Peter Vogel dankte seinem Vorgänger Wolfgang Erk, der maßgeblich in die Planung einbezogen war. Dieser erinnerte daran, dass die Notwendigkeit der Brücke zunächst nicht von allen erkannt wurde, dass sich das aber im Laufe der Jahre geändert hat und nunmehr eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung vorherrscht.

Hintergründe zur LEADER-Region Limburg-Weilburg

Der Kreis Limburg-Weilburg wurde 2015 als LEADER-Region Limburg-Weilburg anerkannt und ist eine von 24 LEADER-Regionen in Hessen. In der Förderperiode bis 2020 wurden der Region Fördermittel in Höhe von 2,1 Mio. in Aussicht gestellt. Die Mittel werden dabei jährlich zugeteilt und sollen Projekte unterstützen, die einen Beitrag zur positiven Entwicklung der Region und zur Stärkung des ländlichen Raumes leisten.

Grundsätzlich kann jeder eine Projektidee, die zu den Zielen des regionalen Entwicklungskonzeptes passt, einreichen. Je konkreter und detaillierter ein Projekt vorbereitet ist, desto größer die Chance dass es eine positive Beurteilung erhält. Jedes Projekt wird durch den Beirat/Entscheidungsgremium bewertet. Die Mitglieder erstellen dann ein Ranking, das für die Reihenfolge der Bewilligung ausschlaggebend ist. Danach werden die Unterlagen von der Bewilligungsstelle (Amt für den ländlichen Raum) geprüft und im besten Fall der Bewilligungsbescheid ausgestellt. Das Regionalmanagement wird von der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez gestellt und steht Antragstellern beratend zur Seite.