Landkreis ist hessenweit spitze beim behindertengerechten Umbau

Immer mehr Menschen freuen sich über gezielte Förderung


Laut dem gerade erschienenen Geschäftsbericht der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) hat der Landkreis Limburg-Weilburg in einem aktuellen Ranking bei der sozialen Wohnraumförderung im Hinblick auf einen behindertengerechten Umbau hessenweit deutlich die Nase vorne. Im Jahr 2016 wurden 67 Wohneinheiten im Landkreis behindertengerecht umgebaut. Dafür wurden seitens der WI-Bank Fördermittel in einer Größenordnung von 133.412 Euro bewilligt. Zum Vergleich: Der Landkreis Fulda liegt mit 49 geförderten Wohneinheiten auf dem zweiten Platz. „Dieses Ergebnis untermauert unsere intensiven Bemühungen, Menschen, die durch Behinderungen jeglicher Art zu Umbaumaßnahmen in ihren eigenen vier Wänden gezwungen sind, schnell und umfassend zu helfen. Es freut mich als Landrat natürlich, dass wir mit diesem Engagement hessenweit sogar die Spitzenposition einnehmen“, betonte Landrat Manfred Michel gemeinsam mit dem zuständigen Dezernenten und Ersten Kreisbeigeordneten Helmut Jung.

Der Dank von Landrat Manfred Michel und dem Ersten Kreisbeigeordneten Helmut Jung gilt in diesem Zusammenhang insbesondere dem zuständigen Sachgebietsleiter im Amt für Öffentliche Ordnung, Fachdienst Bauen und Naturschutz, Hans-Lothar Beck, mit seinem Team, bestehend aus Heike Laux und Rositta Viehmann. „Es ist ein wirklich gutes Gefühl, Menschen in solch schwierigen Situationen auf diese Weise helfen zu können“, betonte Beck.

 

Es gibt aber noch eine weitere Bilanz im Geschäftsbericht der WI-Bank, die den Landkreis in einer hessenweiten Spitzenposition sieht. Bei der Förderung von selbst genutztem Wohneigentum, wo Menschen mit geringerem Einkommen mithilfe von Darlehen beim Bau oder Kauf eines Hauses unterstützt werden, steht der Landkreis Limburg-Weilburg auf Rang 3. Insgesamt wurden in 2016 mehr als 1,8 Millionen Euro an Darlehen für 23 Wohneinheiten bewilligt.