Fachtag „Kultursensitives Arbeiten - Chancen und Grenzen“ findet in Weilburg statt

Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz des Landkreises lädt ein


Das Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz lädt alle interessierten Fachleute sowie Bürgerinnen und Bürger am 13. November 2017 in Weilburg in den Komödienbau zu einem Fachtag ein. Themen sind „Gewalt im Namen der Ehre“ sowie die unterschiedlichen Familienbilder und deren Bedeutung für das professionelle Handeln.

Referentin zum Thema der „Ehrgewalt“ ist Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Duisburg.

HeRoes aus Offenbach setzen sich aktiv gegen „Unterdrückung im Namen der Ehre und für Gleichberechtigung“ ein. Das Gewaltpräventionsprojekt des DRK Kreisverbandes Offenbach arbeitet mit jungen Männern und Jugendlichen, die sich mit den Themen wie Ehre, patriarchalische Strukturen, Sexismus, Geschlechterrollen auseinandersetzen und  ist hierfür mehrfach ausgezeichnet worden.

Prof. Dr. Jörn Borke, Hochschule Magdeburg-Stendal, wird am Nachmittag die besonderen Herausforderungen eines kultursensitiven Arbeitens mit Familien mit Säuglingen und Kleinkindern darstellen. Eigene kulturelle Lebensvorstellungen und Erwartungshaltungen werden hinterfragt und verdeutlicht.

„Wir freuen uns auf einen diskussionsreichen Fachtag und einen regen fachlichen Austausch“, sagt die Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen und Kinderschutz, Silke Arnold.

Die Veranstaltung findet in Weilburg, Komödienbau, von 9:00 Uhr bis 16.30 Uhr, statt, Teilnahmekosten betragen 15 Euro.

Die Anmeldungen ab sofort bei Frau Arnold, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen und Kinderschutz, Telefon 06431-296804, s.arnold(at)limburg-weilburg.de.

Der Fachtag wird gemeinsam mit den Netzwerken der Frühen Hilfen Mittelhessen durchgeführt und vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördert.


Dateien:
Fachtaganmeldung.pdf189 Ki