Kinderschutz ist wichtig – Ehrenamt macht mit!


Das Amt für Jugend, Schule und Familie und das Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg informieren weiter zum Thema:  „Jugendarbeit und Kinderschutz – Vorlage von erweiterten Führungszeugnissen in der Kinder- und Jugendarbeit“

Der Gesetzgeber hat mit dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes zum 1. Januar 2012 in § 72 a Sozialgesetzbuch VIII die Pflicht zur Vorlage von Führungszeugnissen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe erweitert. Damit soll dem besonderen Schutzbedürfnis von Kindern und Jugendlichen, insbesondere bezogen auf Sexualstraftaten, Rechnung getragen werden. 

Ganz konkret soll damit die Tätigkeit bzw. Beschäftigung einschlägig vorbestrafter Personen  ausgeschlossen werden, um Missbrauchsfällen vorzubeugen und sie möglichst zu minimieren!

Während zuvor lediglich hauptamtlich tätige Fachkräfte, sowie Tagespflege- und Vollzeitpflegepersonen ein Führungszeugnis vorlegen mussten, gilt diese Verpflichtung nun grundsätzlich auch für nebenamtlich und ehrenamtlich Tätige in der Kinder- und Jugendarbeit.

Um die betroffenen Kirchengemeinden, Vereine und Verbände, die Kinder- und Jugendarbeit betreiben bei der neuen Aufgabe zu unterstützen, haben bereits in den vergangenen Jahren mehrere Informationsveranstaltungen zum Thema im Landkreis Limburg-Weilburg stattgefunden!

Auch in 2017 bietet das Amt für Jugend, Schule und Familie in Kooperation mit dem Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg Informationsveranstaltungen zum erweiterten Bundeskinderschutzgesetz an. 

Alle Interessierten sind am Donnerstag, 4. Mai 2017, von 19:00 bis 20:30 Uhr ganz herzlich in die Kreisverwaltung Limburg-Weilburg, in das Kreishaus Weilburg, „Albert-Wagner-Saal“, Limburger Str. 8-10, 35781 Weilburg eingeladen!

Anmeldungen bitte per Mail an das Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg unter: jbw(at)limburg-weilburg.de

Ansprechpartnerinnen:

Silke Arnold (Amt für Jugend, Schule und Familie), Telefon: 06431-296804

Dorothee Valentin (Jugendbildungswerk), Telefon: 06431-296363