Astrid-Lindgren-Schule ist nach umfangreicher Sanierung optimal für Zukunft gerüstet


Limburg. - „Die großen Verbesserungen, die die Astrid-Lindgren-Schule in den vergangenen Jahren erfahren hat, sind absolut notwendig gewesen!“ Mit diesen Worten zog Landrat Manfred Michel ein positives Resümee zum Abschluss der vielfältigen Sanierungs- und Neubauarbeiten an der Limburger Schule für Praktisch-Bildbare. Nun war die Einweihung der neuen Gymnastikhalle an der Reihe, die die Kinder und das Lehrpersonal, allen voran die Schulleiterin Luise Konrad-Schmitt, mit großer Freude in Besitz nahmen.

„Wir haben nun hervorragende Möglichkeiten in unserem Schulgebäude", sagte die Schulleiterin. Jetzt gebe es ausreichend Platz für die rund 100 Schüler. Die alte Turnhalle musste abgerissen werden und Platz machen für diesen Neubau, der als Gymnastik- und Therapieraum mit einer Nutzfläche von 155 Quadratmetern genutzt wird. Die Spielgeräte sind speziell auf die zum Teil körperlich eingeschränkten Schülerinnen und Schüler zugeschnitten. Ausgelassen und mit viel Spaß führten die Kinder in der neuen Halle ein Sportprogramm vor.

Die Sanierung der Schule umfasste auch den Schulhof. Ferner entstanden im Obergeschoss des Schulgebäudes zwei neue Klassenräume, ein Abstellraum und ein Computerraum. Die Rettungswege wurden deutlich verbessert. Für Rollstuhlfahrer wurde im ersten Obergeschoss ein feuerbeständiger Evakuierungsraum geschaffen, in dem im Brandfall Rollstuhlfahrer geschützt sind, bis sie über die ebenfalls neu errichtete Evakuierungstreppe gerettet werden können. Knapp 700.000 Euro hat der Landkreis in die Baumaßnahmen investiert.

„Es gibt wenig Geld, das so gut angelegt ist, wie in dieser Schule. Es bringt sehr viel für die Kinder und Jugendlichen, die nun mit mehr Spaß und Freude den Unterricht genießen können", sagte Landrat Michel. Er dankte den Schülern, Eltern und dem Lehrpersonal für die Geduld, die sie während der mehrjährigen Bauphase hatten aufbringen müssen. „Wir sind nun sehr gut ausgestattet. Darauf haben wir alle geduldig gewartet, bis alles fertig war", entgegnete die Schulleiterin Konrad-Schmitt. Für die Eltern bestehe nun der Anreiz die „neue“ Schule als Förderstätte für ihre Kinder zu wählen. Sie möchte die Zusammenarbeit mit anderen Schulen verstärken und biete die Einrichtungen an der Lindgren-Schule zur gemeinsamen Nutzung an.