Der Diezer Maler Georg Kolletzki stellt seine vielseitige Kunst im Limburger Kreishaus aus
Limburg. - Als einen großen Künstler mit feiner und hoher Technik, dessen Bilder Charme und Witz widerspiegelten, hat Landrat Manfred Michel den Diezer Georg Kolletzki im Limburger Kreishaus gewürdigt. Bis Ende März stellt der Maler und Zeichner seine Bilder dort aus. Er sei ein äußerst vielseitiger Künstler, so Michel, der in seinen Werken Geschichten erzähle. Jedes Bild berge eine Botschaft in sich und möchte etwas erklären. Und wer das Bild intensiv betrachte, dem erschließe sich auch die Nachricht.
Ins Kreishaus mitgebracht hat Kolletzki fast 60 Bilder: Kopien alter Meister, Zeichnungen, Stillleben, Reisebilder, Fantasiebilder und Karikaturen. Manchmal tritt seine surreale Ader hervor und lässt die Unwirklichkeit farbenfroh und tiefgründig erscheinen. Aber auch Werke, die dem Alltag entspringen, hat er eindrucksvoll festgehalten. So kommt der Titel der Ausstellung „Erlebtes und Erdachtes“ zustande.
Auf eine Richtung lässt sich der Künstler nicht festlegen. Der in Gelsenkirchen geborene Künstler habe einen besonderen Werdegang. „Das zeigt sich auch an seinen Werken“, sagte Michel. Er habe eine Lehre als Industriekaufmann gemacht, sei fünf Jahre im Krieg gewesen und habe dann eine Umschulung zum Werbegrafiker durchlaufen, um schließlich als Werbeleiter zu arbeiten. Von 1947 bis 1951 belegte er viele Mal- und Zeichenkurse. Seit 1991 ist der Mitbegründer des „Diezer Malkreises Haus Eberhard“ VHS-Dozent und gibt sein Wissen und Können weiter. In zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen konnten seine Werke bereits bewundert werden.
Die Ausstellung ist bis Ende März, montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr und freitags von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Limburger Kreishaus, Schiede 43, zu sehen.


