Hilfe zum Lebensunterhalt, 3.Kapitel SGB XII

Die Hilfe zum Lebensunterhalt schützt als „Auffangnetz“ vor Armut, sozialer Ausgrenzung und besonderer Belastung. Sie erbringt Leistungen für diejenigen Personen, die ihren Bedarf nicht aus eigener Kraft, vor allem aus dem Einkommen und Vermögen, decken können und auch keine (ausreichenden) Ansprüche aus Versicherungs- und Versorgungssystemen sowie unterhaltspflichtigen Angehörigen (Eltern, Kinder) haben.  

Hilfe zum Lebensunterhalt können Personen erhalten, die länger als 6 Monate, aber nicht dauerhaft, voll erwerbsgemindert sind oder die sich in einer stationären Einrichtung (Krankenhaus etc.) für länger als 6 Monate aufhalten. Vom Leistungsbezug der Hilfe zum Lebensunterhalt ausgeschlossen sind erwerbsfähige Personen vor dem Erreichen der Altersgrenze. (Link zur Tabelle in der „Grundsicherung“)

Zu beachten ist auch, dass das Einkommen des nicht getrennt lebenden Ehegatten zu berücksichtigen ist. 

Der Lebensunterhalt umfasst im Wesentlichen die laufenden und einmaligen Bedarfe für Ernährung, Unterkunft, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung und die persönlichen Bedürfnisse des täglichen Lebens.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.