Sozialamt

Das Sozialamt des Landkreises Limburg-Weilburg hat seinen Sitz in Limburg in der Gartenstraße 1 und im Kreishaus in Weilburg in der Limburger Straße 10.

Die Öffnungszeiten des Sozialamtes sind täglich von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und donnerstags zusätzlich von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Ihr Ansprechpartner

Sozialhilfen außerhalb von Einrichtungen
Leitung: Dieter Geberzahn
Telefon: 06431 296-468
Fax: 06431 296-517
E-Mail: D.Geberzahn@Limburg-Weilburg.de
Gebäude: NG
Zimmer: 106
Öffnungszeiten: Mo – Fr 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr; Zusätzlich Do 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr
Zu den Ansprechpartnern

Sozialhilfe

Die Sozialhilfe ist das unterste Netz im System der sozialen Sicherung in der Bundesrepublik Deutschland. Sozialhilfe erhält, wer sich nicht selbst helfen kann oder wer die Hilfe von anderen, besonders von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen nicht erhält.

Für allgemeine Auskünfte steht Ihnen die Telefonnr. 06431/296-315 zur Verfügung.

Das Amt setzt sich aus vier Fachdiensten zusammen. Dies sind im Einzelnen:
•    Sozialhilfen außerhalb von Einrichtungen, Migration
•    Sozialhilfen in Einrichtungen und sonstige Hilfen
•    Wohngeld, Bildungs- und Teilhabepaket
•    Grundsatzangelegenheiten/Seniorenarbeit/Refinanzierung

Hilfe zum Lebensunterhalt, 3.Kapitel SGB XII

Sofern Rat suchende Personen, die nicht arbeitsfähig aber auch nicht dauernd erwerbsunfähig sind und die Altersgrenze noch nicht erreicht haben, über kein ausreichendes Einkommen und Vermögen verfügen, besteht unter Umständen ein Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Sozialgesetzbuch XII. Mit dieser Hilfe wird der Lebensunterhalt der Hilfe suchenden Person sichergestellt.


Der Lebensunterhalt umfasst im Wesentlichen die laufenden und einmaligen Bedarfe für Ernährung, Unterkunft, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung und die persönlichen Bedürfnisse des täglichen Lebens.

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, 4.Kapitel SGB XII

Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit hat die Aufgabe, den Lebensunterhalt der betreffenden Personen sicherzustellen. Anspruchsberechtigt sind Personen, die dauerhaft erwerbsunfähig sind und/oder die Altersgrenze erreicht haben.

Die Grundsicherung umfasst im Wesentlichen die laufenden und einmaligen Bedarfe für Ernährung, Unterkunft, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung und die persönlichen Bedürfnisse des täglichen Lebens.

Leistungen für Asylbewerber und jüdische Emigranten

Die dem Landkreis zugewiesenen Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie die jüdischen Emigranten werden zunächst in vom Landkreis angemieteten Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Wenn kein ausreichendes Einkommen und Vermögen vorhanden ist, werden Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder analog dem Sozialgesetzbuch XII gewährt.

Formular zum Anbieten von Wohnraum für Flüchtlinge

Ihr Ansprechpartner

Miet- und Lastenzuschuss
Grundsatzangelegenheiten, Seniorenarbeit, Refinanzierung
Zu den Ansprechpartnern

Miet- und Lastenzuschuss (Wohngeld)

Das Wohngeld ist ein Zuschuss zur wirtschaftlichen Sicherung einer angemessenen familiengerechten Wohnung bzw. eines Eigenheimes.

Das Sozialamt des Landkreises Limburg-Weilburg ist zuständig für alle Städte und Gemeinden des Kreises mit Ausnahme der Stadt Limburg.

Hilfe zur Pflege

Personen, die wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer in erheblichem Maße der Hilfe bedürfen, kann Hilfe gewährt werden, wenn die Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen und kein ausreichendes Einkommen oder Vermögen vorhanden ist.

Leistungen bei Aufenthalt in Pflegeheimen

Personen, die die Altersgrenze von 65 Jahren erreicht haben und in einem solchen Maße pflegebedürftig sind, dass sie in einem Pflegeheim gepflegt werden müssen, können unter Umständen Leistungen vom Sozialamt erhalten, wenn das eigene Einkommen, das Vermögen und die Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen, um die Kosten zu decken.

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Wer körperlich, geistig oder seelisch auf Dauer wesentlich behindert ist oder wem eine solche Behinderung droht, kann Eingliederungshilfe erhalten, soweit die Hilfe nicht von einem vorrangig verpflichteten Rehabilitationsträger wie Krankenkasse, Rentenversicherung, Unfallversicherung oder Agentur für Arbeit gewährt wird. Die Leistungen der Eingliederungshilfe können sehr vielfältig sein. Sie umfassen unter anderem Hilfen zum Besuch von Kindertagesstätten, Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung, Hilfen zum Besuch einer Werkstatt für behinderte Menschen, Hilfen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und vieles andere mehr.

Bestattungskosten

Bestattungen sind teuer. Verpflichtet zur Übernahme von Bestattungskosten sind in erster Linie die Erben und die unterhaltspflichtigen Angehörigen der/des Verstorbenen. Sofern es diesen Verpflichteten nicht zuzumuten ist, die erforderlichen Kosten einer Bestattung zu übernehmen, können unter Umständen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII gewährt werden.

Ausgleichsamt/Lastenausgleichsgesetz

Durch Vertreibung, Flucht, Aussiedlung oder Umsiedlung entstandene Vermögensschäden konnten beim Ausgleichsamt angemeldet werden. Die Frist zur Anmeldung ist am 31.Dezember 1995 abgelaufen. Über noch offene Anträge wird durch Bescheid entschieden.

Sämtliche Leistungen nach dem Lastenausgleichsgesetz (LAG) stehen unter dem gesetzlichen Vorbehalt der Rückforderung bei einem Schadensausgleich. Wird ein Schaden durch Rückgabe des entzogenen Vermögenswertes oder durch Entschädigungs- oder sonstige Ersatzleistungen jeglicher Art ganz oder teilweise ausgeglichen, muss die Lastenausgleichsentschädigung zurückgefordert werden.

Schlüssiges Mietkonzept für den Landkreis Limburg-Weilburg

Der Landkreis hat entsprechend den Vorgaben des Bundessozialgerichtes ein schlüssiges Konzept zur Definition der angemessenen Kosten der Unterkunft für Bezieher von Sozialleistungen erstellt. Ein wesentlicher Unterschied zum bisherigen Verfahren ist die Prüfung der Bruttokaltmiete. Bisher diente die Angemessenheit der Grundmiete als Orientierung.

Die nun geltenden Mietpreisobergrenzen für Sozialleistungsbezieher sind in einer Tabelle mit den Werten Nettokaltmiete/Betriebskosten/Bruttokaltmiete getrennt für die drei regionalen Wohnungsmärkte im Landkreis ausgewiesen.

Das ist wichtig

Aufgrund dieser neuen, rechtlich erforderlichen Verfahrensweise werden Empfänger von Sozialleistungen nach dem Zweiten und Zwölften Sozialgesetzbuch dringend gebeten, sich vor dem Abschluss eines neuen Mietvertrages an den zuständigen Sozialleistungsträger zu wenden, um die Angemessenheit der künftigen Unterkunftskosten prüfen zu lassen. Nur so lassen sich eventuelle Unstimmigkeiten bei der Übernahme von Unterkunftskosten vermeiden.