Netzwerk Kurzdarstellung

Das Netzwerk Kinderschutz und Frühe Hilfen im Landkreis Limburg-Weilburg wurde am 23. Februar 2012 gegründet.

Gesetzliche Grundlage ist § 3 des Gesetzes zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetzes).

Die politischen Gremien des Landkreises und Herr Landrat Manfred Michel unterstützen die Arbeit des Netzwerkes.

 

Zielsetzung

Ziel Früher Hilfen ist das gesunde Aufwachsen von Kindern, wobei ein umfassender Begriff von Gesundheit verwendet wird, der die körperliche, seelische und soziale Gesundheit, sowie die Entfaltung der Entwicklungspotentiale und die soziale Teilhabe von Kindern einschließt.

Durch präventive Angebote werden die Familien in dieser verantwortungsvollen Aufgabe unterstützt und gefördert.

 

Kinder sind vor Gefährdungen, auch durch die der eigenen Eltern, zu schützen. Sie haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Ziel  der Netzwerkpartner ist es, die jeweiligen Bedarfe der Kinder und ihrer Eltern zu erkennen und Hilfen anzubieten.

 

Aufgaben

 

Die Verbindungslinien zwischen den bereits bestehenden Hilfeangeboten, Maßnahmen und Projekten der Netzwerkpartner werden beschrieben, intensiviert und ergänzt.

 

Unsere Aufgaben sind:

  • Prävention durch Frühwarnsystem und frühe Unterstützung

Belastungssituationen, für die Familien über keine adäquaten Lösungsmöglichkeiten verfügen, sollen frühzeitig erkannt und entgegengewirkt werden. Dies umfasst die ge-samte Bandbreite familiärer Situationen von der Zeit vor der Geburt eines Kindes bis zur alltäglichen Lebensbewältigung mit den Kindern.

 

  • Früherkennung durch einheitliche Indikatoren für Risikofaktoren und Ressourcen bei Kindeswohlgefährdung

Die Schaffung klarer Handlungs- und Kommunikationsgrundlagen führt zu einer Objektivierung subjektiver Einschätzungen.

 

  • Schnelle unbürokratische Intervention in Krisenfällen

Betroffene, Nachbarschaft, Lehrkräfte, medizinische und pädagogische Fachkräfte, Polizei usw. müssen niederschwellig, schnell und unbürokratisch kompetente Ansprechpartner/ -innen erreichen können. Diese sind in unserem Landkreis die Fachstelle für Kinderschutz (Amt für Jugend, Schule und Familie) und bei Bedarf die insoweit erfahrene Fachkraft (Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Limburg-Weilburg e.V.).

 

  • Verbindliche Handlungs-, Informations- und Dokumentationsmuster

Durch einheitliche verbindliche Informationswege lassen sich Informationsverluste vermeiden und Fehler minimieren. Eine Dokumentationspflicht bindet Verantwortlichkeiten und erlaubt in der Auswertung realistische Erkenntnisse über Problemlagen.

 

 

  • Verlässliches Zusammenwirken durch Kooperationsvereinbarungen

Wirksamer Kinderschutz erfordert ein abgestimmtes Handeln aller Beteiligten.